Parallel zu WIN11pro Linux Mint 20.3 installieren gelingt nicht?!

Diskutiere Parallel zu WIN11pro Linux Mint 20.3 installieren gelingt nicht?! im Windows 11 Allgemeines Forum im Bereich Windows 11 Foren; Hallo Forum, ich war gezwungen, einen neuen (refurbished) PC zu kaufen, der ein vorinstalliertes WIN11-Pro an Bord hat. Wie gewohnt, mit WIN10...
boyherre

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Fujitsu Esprimo P757 E85+ Intel Quad Core i7, 1TB SSD, 32GB, + 2 SSDs, 2 HDDs für Dual-Boot
Hallo Forum,
ich war gezwungen, einen neuen (refurbished) PC zu kaufen, der ein vorinstalliertes WIN11-Pro an Bord hat.
Wie gewohnt, mit WIN10 zuvor, wollte ich ein Mint 20.3 parallel auf einer eigenen (extra) SSD zum Dual-Boot installieren. Aber das gelingt mir leider nicht.

Der PC ist:
Fujitsu Esprimo P757 E85+ Intel Quad Core i7, 1TB SSD, 32GB RAM, WIN11pro
Also mit UEFI, Secure Boot und TPM 2.0 wie von WIN11 vorgeschrieben.

Der Versuch, Mint 20.3 parallel zu installieren (wie seit altes her mit WIN10 und Mint 20.3, wie gewohnt) führt zur Fehlermeldung:

GRUB konnte nicht auf /dev/nvme0n1 installiert werden (die 1-TB-SSD mit WIN11); ... und: konnte nicht auf /dev/sda installiert werden (die 1-TB-SSD für Mint).

Die Super Grub 2 Disk findet … nichts (nach der Imstallation auf sda).
Der händische Versuch mit „sudo grub-install /dev/sda“ vom Live-System aus endet mit:
„failed to get canonical path of /cow“ .
Also steh' ich jetzt auf dem Schlauch.
Der Versuch, im UEFI den Secureboot abzuschalten (Einstellung: „Custom“ statt „enabled“) bringt keine Änderung.

Es ist schwer auszumachen, ob dies WIN-spezifisch oder Mint-spezifisch ist. Daher diese Frage auch im Windows-Forum…
Leider weiß ich nicht genug, um da rauszufinden! Kann mir jemand helfen? Hat jemand eine Idee?
LG, Boy
 
P

PeteM92

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In der neuesten C´t 18/2022 (ab Montag am Kiosk oder jetzt schon als PDF Download) ist beschrieben, wie man Windows und Linux auf eine Festplatte installiert mit einer gemeinsamen Datenpartition und sogar alles verschlüsselt betreibt
 
Msfreak

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Welches ist dein produktives Betriebssystem ? Mein Vorschlag das andere Betriebssystem in einer VM zu installieren, dann umgehst du ev. Probleme mit einem Dualboot.
Solltest du dich zu einer VM entscheiden, so würde ich empfehlen, die virtuelle Festplatte auf eine SSD zu legen.
ich war gezwungen, einen neuen (refurbished) PC zu kaufen, der ein vorinstalliertes WIN11-Pro an Bord hat.
... das von dir genannte System ist nicht Windows 11 kompatibel, und Win 11 wurde vom Verkäufer mit Tricks installiert.
Windows 11 unterstützt nur Intel CPUs ab 8.Generation.

Bild 001.jpg

Es kann durchaus möglich sein, dass du nach dem großen Herbstupgrade 22H2 keine Updates mehr bekommst, da MS dein System nicht unterstützt.
 
boyherre

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Danke für diese Mitteilung. Ich werde beim Verkäufer mein Geld zurückfordern (!). ::):
Jedenfalls werde ich ihn konfrontIeren ...
Inzwischen habe ich parallel das Linux Mint 21 auf eigener SSD im Dual-Boot installieren können: Ich musste im UEFI CSM aktivieren und SecureBoot deaktivieren.
Danach lief der Install glatt durch.
Vielen Dank noch mal!
LG, Boy
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ach, ja, Fastboot habe ich nicht angefasst, war als default also eingeschaltet, denke ich.
 
Msfreak

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Nur mal so für mein Verständnis, eine virtuelle Maschine ist keine Option für dich ?
Ich habe auf meinem Windows-10-Hostrechner für Forenarbeit diverse VMs mit diversen Betriebssystemen und kann diese sogar parallel zum Hostsystem starten.
 
boyherre

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Sicher eine Sache der Gewohnheit und persönlicher Vorlieben. Ich produziere seit Langem gleichermaßen mit Windows und Linux, jetzt also WIN11pro und Mint 21, habe früher mit VMs experimentiert, fand es immer ein wenig hakelig mit der Anbindung von Hardware-Peripherie zwischen Host und Guest, fummelig, selbst wenn ich's hingekriegt habe. Habe mich an Dual-Boot gewöhnt, und bleibe bis jetzt dabei. Im Alter wird man ja auch gern etwas bequem...😎
Zum Konfigurieren nehme ich mir nicht mehr soviel Zeit, bin froh, wenn meine Routine, mein "Workflow", "smooth" bleibt und nichts hakt. Mit ein Grund für mich, insbesondere Linux-Mint zu nutzen, da muss ich nie hinter Treibern herlaufen, da passt immer alles (!).
Unter Windows nutze ich Software wie WordPerfect-Office 2020 und Photoshop Elements -- alles auch liebe Gewohnheiten. Und viel Software ist unter Windows und Linux eh gleich (Firefox, Chrome, Thunderbird, Libre Office, Scribus, Inkscape uvm.). Selbst die Power-Shell ist von Linux in Windows etc. Es wird doch eh immer mehr alles eins...Und woran erinnert die Taskleiste von WIN11 jetzt noch? Apple OSX oder doch Linux-Plank ? Und Android-Apps in Windows11?! Ist auch ein Linux...
Ist doch nur noch alles Geschmackssache. Nachher läuft alles im Browser -- aus der Cloud. Chrome OS sag' ich nur.
Da muss man sich nun wirklich zu nichts mehr "bekennen" ..., finde ich.
Und über Geschmack kann man nicht streiten, wie der Lateiner sagt.
Ich mag meinen IT-Planeten, so wie er ist.
LG, Boy
 
Wolf.J

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Ach, ja, Fastboot habe ich nicht angefasst, war als default also eingeschaltet, denke ich.
Das ist tatsächlich bei der Installation per Default eingeschaltet.
Sollte man trotzdem bei Dual-Boot ausschalten.

Inzwischen habe ich parallel das Linux Mint 21 auf eigener SSD im Dual-Boot installieren können: Ich musste im UEFI CSM aktivieren und SecureBoot deaktivieren.
Ich denke, das Problem war tatsächlich Secure Boot.
 
boyherre

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Einige antiquierte Betriebssysteme brauchen das eben... :weg
In diesem Fall war nicht das BS antiquiert, sondern die Hardware (SSD) war noch nach MBR statt GPT formatiert.
Daher war CSM angesagt, um die Kompatibilität von UEFI und BIOS/MBR herzustellen.
Inzwischen habe ich diese SSD mithilfe von „Paragon Community“ von MBR nach GPT (UEFI) umgewandelt, die Partitionstabelle neu angelegt und das hochaktuelle Mint21 „Vanessa“ erneut installiert. Immer noch mit Secureboot OFF; was ganz glatt funktioniert hat. Jetzt ist die Mint-SSD nicht mehr so zerstückelt wie zuvor, und alles läuft; auch WIN11.
Fastboot ist noch an (default), und CSM ist nun überflüssig. Demnach ist Secureboot auch noch OFF Hab's noch nicht wieder eingeschaltet.
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es WIN11 egal, ob Secureboot im Betrieb an oder aus ist, nur für die WIN11-Installation muss der PC Secureboot-fähig sein (u .a).

@Sabine
Ja, WIN11 bootet und läuft hier mit abgeschaltetem Secureboot.
Ich steck' da aber nicht drin, denn ich habe den PC mit vorinstalliertem und -konfiguriertem WIN11pro gekauft.
Mir ging's an dieser Stelle nur darum, eine weitere SSD für Linux-Mint21 fürn Dual-Boot hinzuzufügen – , und das hat geklappt (!).
Jetzt also noch CSM abschalten und Secureboot wieder einschalten, und dann schauen, was passiert.
Es bleibt immer spannend! 😎
LG, Boy
 
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Bei mir ist Secure Boot immer deaktiviert, damit ich andere Medien booten kann. Das stört Win 11 überhaupt nicht. Es will das Feature auf der Hardware nur verfügbar haben für Otto-Normal-Nutzer und eventuell beruflich genutzte Rechner. Denn man muss ja zugeben, Secure Boot kann unter gewissen Umständen sehr sinnvoll sein.

Mit dem CSM habe ich es mir gedacht, dass die SSD für Mint im MBR-Mode eingerichtet war. Es sollte Win 11 genauso wenig stören, wenn CSM aktiviert ist. Es ist zumindest keine Mindestanforderung, ausschließlich Platten oder Speichermedien im GPT-Mode zu betreiben - auch wenn das letztlich in den allermeisten Fällen für den Nutzer nur von Vorteil ist.
 
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boyherre

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Ja, danke, dann lass' ich es jetzt auch genau so…, es läuft ja gut. Never change a running system… Ich habe ja auch noch externe USB-Platten im MBR-Modus.
LG, Boy
 
boyherre

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Der Schnellstart ist seit Einrichtung des Rechners mit Dual-Boot aktiviert (empfohlen) und funktioniert klaglos. Sollte es Probleme geben, werde ich das ändern.
Derzeit schicke ich den Rechner in den Ruhezustand, wenn ich ins Bett gehe – mithilfe der Schlaftaste auf der Cherry-Tastatur – und wecke ihn danach wieder mit einem Tastendruck auf, wonach er sogleich wieder startet, mit dem Login-Schirm und der PIN-Abfrage; und das immer, zuverlässig.
Übrigens ebenso unter Linux-Mint, das ich mithilfe eines Neustarts über den GRUB-Bootloader starte, bei Bedarf.
Solange das zuverlässig funktioniert, sehe ich keine Veranlassung, daran etwas zu ändern – oder?
LG, Boy
 
Sabine

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@boyherre

Es ist tatsächlich so, dass der Schnellstart bei Dualbootsystemen ausgeschaltet werden soll.

Ist bei Dir bisher wahrscheinlich gut gegangen, weil Windows und Mint auf unterschiedlichen Festplatten liegen.
 
boyherre

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OK, danke für die Aufklärung! Ich habe also den Schnellstart ausgeschaltet (Systemsteuerung – Energieverwaltung).
Das Verfahren, den PC mithilfe der "Schlafen"-Taste in den Schlaf zu versetzen – und per Tastendruck wieder aufzuwecken – funktioniert danach unverändert.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@boyherre

Es ist tatsächlich so, dass der Schnellstart bei Dualbootsystemen ausgeschaltet werden soll.

Ist bei Dir bisher wahrscheinlich gut gegangen, weil Windows und Mint auf unterschiedlichen Festplatten liegen.
Ja, vielleicht, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls hat sich nach dem Ausschalten des Schnellstarts (über Systemsteuerung – Energieoptionen – Netzschalter aus…) am „Schlaf“ per Tastatur-Taste und wieder Einschalten per Tastendruck nichts geändert. Also lass' ich nun den Schnellstart ausgeschaltet, um auf Nummer sicher zu gehen.
Jedenfalls danke für die ausführliche Beratung!
Nach powercfg /H off im Terminal funktioniert dies „Aufwecken“ übrigens nicht mehr. Also scheint dieser Befehl eine andere Auswirkung zu haben als das Häkchen in der Systemsteuerung ?! In beiden Fällen ist aber von „Schnellstart“ die Rede? Das finde ich etwas verwirrend…
LG, Boy
 
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Der Ruhezustand kann nicht mehr gespeichert werden, da mit dem Deaktivieren des Schnellstarts die hiberfile.sys nicht mehr vorhanden ist, in welche auch der Ruhezustand gespeichert wird.

Ich muss dazu sagen, ich habe den Schnellstart immer standardmäßig deaktiviert. Ich benutze den Ruhezustand nicht.

Ich hatte ein Linux auf gleicher Platte wie Win installiert. Der Boot Grub war separat. D.h. @boyherre, ich weiß nicht, wie Du Dein Linux startest, ich habe es immer über die erweiterte Startoption gemacht und hier den Grub Bootloader gestartet. Hier konnte ich auswählen, ob Linux oder Win gestartet werden soll. Ich starte also ganz separat ggfs. das Linux. Mit dem Win Bootloader kann ich kein fremdes System zum Booten auswählen. Bei aktiviertem Schnellstart kann das Booten eigentlich nicht mit Linux kollidieren, bzw. falsche Daten gebootet werden, da in der hiberfile sys ja nur Win Daten liegen. Das Linux steuerst Du in dessen System separat und speicherst dort die Daten in eine dort vorgesehene Datei.

Ein Problem ist es, und daher stammt wohl auch die Empfehlung, es zu deaktivieren bei Dualboot, wenn 2 Win Systeme mit ein und demselben Bootloader geladen werden. Die schreiben beide in die hiberfile sys und hier kommt es zu Fehlern beim Laden.
 
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